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Erziehung und Bildung aus einem Guss

Offener Ganztag

In enger Kooperation mit dem Sport-Club Herford e. V. und der Stadt Herford bieten wir ein vielfältiges Ganztagsangebot. Dieses umfasst u. a. Basketball, Mädchen-Fußball, Fechten, Inlinern und Eislaufen, Fitness und natürlich auch künstlerisch-kreative Angebote. 

Über den regulären Unterricht hinaus genießen die Kinder das Mittagessen und die Freizeitphase. Der Lieferant Apetito bereichert die Mittagsverpflegung mit einer großen Auswahl an kindgerechten, abwechslungsreichen und nahrhaften Gerichten. Die Kinder bedienen sich selbst und portionieren die warmen Gerichte auf ihren Tellern. Zudem unterstützen uns donnerstags Eltern bei der Zubereitung von Gemüsetellern.

Für die notwendige Qualität der Angebote sorgen entsprechend qualifizierte Erzieherinnen, pädagogische Ergänzungskräfte und junge Erwachsene, die ihr freiwilliges soziales Jahr absolvieren. Hinzu kommen externe Übungsleiter von der BBG, der TGH, dem Polizeisportverein und dem SC Herford. Die Arbeitsgemeinschaften finden in der Regel nach dem Unterricht und den Lernzeiten statt und liegen zeitgleich. Weiter finden klassenspezifische Arbeitsgemeinschaften und in allen Ganztagsgruppen ergänzend das Coolnesstraining statt. Über die Vielzahl der AG-Angebote können Sie sich hier informieren.

Das Ganztagsangebot endet montags bis donnerstags um 16:00 Uhr und freitags bereits um 15:00 Uhr. Die offene Abholphase beginnt um 15:00 Uhr bzw. freitags um 14:00 Uhr. Kinder berufstätiger Eltern können in einem offenen Angebot bis 17:00 Uhr bzw. freitags bis 16:00 Uhr betreut. An unterrichtsfreien Tagen und den beweglichen Ferientagen werden die Kinder in der Zeit von 7:45 Uhr bis 16:00 Uhr bzw. 17:00 Uhr betreut.

Um einen flexibleren Wechsel zwischen Halb- und Ganztag zu ermöglichen, verzichten wir ab dem Schuljahr 2016/17 auf das Bilden reiner Ganztagsklassen. Wir kommen damit dem Wunsch der Elternschaft nach mehr Flexibilität entgegen und sorgen dafür, dass Kinder nicht mehr die Lerngruppen wechseln müssen. Die Erzieherinnen und pädagogischen Fachkräfte sind nun für Kinder aus unterschiedlichen Lerngruppen zuständig. Sie arbeiten weiterhin eng mit den zuständigen Lehrkräften zusammen. 


"Schule von acht bis eins"

Randstundenbetreuung

Das Betreuungsangebot ist für Kinder aller Jahrgangsstufen und reicht vom Unterrichtsschluss bis längstens 13:30 Uhr. An unterrichtsfreien Tagen außerhalb der Schulferien steht das Angebot von 7:50 bis 13:30 Uhr zur Verfügung.

Das Team unter der Leitung von Gisela Przyklenk bietet den Kindern Kreativangebote, Spielimpulse, gemeinsames Musizieren sowie eine Begleitung der Hausaufgaben.

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Gemeinsame Feste, Ausflüge und das Feiern der Geburtstage sind fester Bestandteil des Jahresprogramms. Die Randstundenbetreuung stärkt das soziale Miteinander der Kinder im Lebensraum Schule und bietet den Kindern über Klassen- und Altersgrenzen hinweg die Möglichkeit, Freundschaften zu schließen.

Träger der Randstundenbetreuung ist seit August 2014 der SC Herford. Verantwortet wird das Betreuungsangebot durch die Schulleitung.

Das Betreuungsangebot kostet monatlich 42 € für ein Kind.

Wenn Sie das Betreuungsangebot nutzen möchten, wenden Sie sich bitte an Frau Teutrine im Sekretariat (05221/189-4040).


Den unterschiedlichen Begabungen flexibel gerecht werden

Jahrgangsübergreifendes Lernen in der Schuleingangsphase

Seit dem Schuljahr 2013/14 werden die Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 1 und 2 in jahrgngsübergreifenden Lerngruppen unterrichtet. Jahrgangsübergreifendes Lernen bietet die Chance, den sehr unterschiedlichen Lernausgangslagen und Lernfortschritten der Kinder besser zu entsprechen. Besonders begabte und schneller lernende Kinder können sich frühzeitig mit Lerninhalten des zweiten Schuljahres auseinandersetzen, müssen dies aber nicht zwangsläufig in allen Fächern. Erreichen Kinder bereits nach einem Schulbesuchsjahr die Kompetenzerwartungen der Schuleingangsphase, können sie in Klasse 3 versetzt werden, ohne ein Schuljahr überspringen zu müssen. Gleichzeitig können Schülerinnen und Schüler mit besonderen Lern- und Entwicklungsbedarfen deutlich individueller und ihrem Lerntempo entsprechend gefördert werden. Die Kinder müssen nicht mehr die Lerngruppe wechseln, wenn sie die Schuleingangsphase in drei Jahren durchlaufen. Das soziale Gefüge, die vertraute Umgebung sowie die Klassenleitung bleiben diesen Kindern erhalten.

Vom jahrgangsübergreifendem Lernen in der Schuleingangsphase werden somit alle Schülerinnen und Schüler profitieren. Die unterschiedlichen Lern- und Entwicklungsstände werden konstruktiv genutzt für ein Lernen von- und miteinander. Dem selbstständigen Lernen kommt dabei eine große Bedeutung zu. Die Aufgabe der Lehrkräfte besteht in erster Linie darin, die individuellen Lernprozesse aufmerksam zu begleiten und wirkungsvoll zu unterstützen. Es wird aber auch weiterhin Phasen geben, in denen sich Schülergruppen unter stärkerer Anleitung der Lehrkraft neue Lerninhalte erarbeiten. Nur werden diese Gruppen nicht zwangsläufig immer aus Erst- oder Zweitklässlern bestehen, sondern flexibel nach den individuellen Lernständen gebildet.


Förderung "rechenschwacher" Schülerinnen und Schüler

"Mathe intensiv"

Es gibt nicht wenige Schülerinnen und Schüler, denen die Mathematik besondere Schwierigkeiten bereitet und die trotz intensiver Unterstützung im Unterricht und auch im Elternhaus nur geringe oder überhaupt keine Lernfortschritte machen.

Diese sogenannten „rechenschwachen“ Kinder erhalten an unserer Schule zusätzlich zum Mathematikunterricht eine intensive Förderung in sehr kleinen Gruppen. Maximal fünf Kinder werden in der Regel zwei bis drei Stunden pro Woche auf der Basis individueller Entwicklungspläne gefördert. Das Ziel der Förderung besteht darin, das mathematische Denken der Kinder zu fördern und Basiskompetenzen zu automatisieren.

Geleistet wird diese Förderung von Lehrkräften und ehrenamtlich mitarbeitenden Eltern, die sich gemeinsam für diese Aufgabe im Rahmen von schulinternen Fortbildungen fachlich qualifiziert haben. Britta Fredebeul und Larissa Franzeck koordinieren diese Fördermaßnahme und stehen sowohl den Mathematiklehrern als auch den Eltern beratend zur Verfügung.

Weiterführende Informationen zum Phänomen "Rechenschwäche" erhalten Sie unter www.recheninstitut.at.


Lese-/ Rechtschreibschwierigkeiten begegnen

"Deutsch intensiv"

Den Lese- und Schreiblernprozess durchlaufen nicht alle Kinder ohne Probleme. Für Kinder, bei denen sich in diesen Bereichen besondere Schwierigkeiten zeigen, ist eine intensive und vor allem zeitnahe Förderung notwendig.

Mittels eines verbindlich in Jahrgang 1/2 eingesetzten Diagnoseverfahrens werden die individuellen Entwicklungsbedarfe ermittelt. Die Zielperspektiven und Fördermaßnahmen werden in einem individuellen Entwicklungsplan festgehalten. Einen besonderen Schwerpunkt der Förderung bildet die phonologische Bewusstheit. Vielfältige Übungen und unterschiedliche Materialien stehen für die Förderung dieser Basiskompetenz zur Verfügung. Die Schülerinnen und Schüler erhalten wöchentlich ein bis zwei Stunden zusätzliche Förderung in Kleinstgruppen (ein bis drei SchülerInnen) parallel zum Unterricht. 

Nicole Ludwig koordiniert diese Fördermaßnahme und steht sowohl den Deutschlehrkräften als auch den Eltern beratend zur Verfügung. Da für diese Fördermaßnahme nicht ausreichend Lehrerstunden zur Verfügung stehen, ist geplant, Eltern entsprechend zu schulen und einzusetzen. Sollten Sie daran Interesse haben, melden Sie sich bitte im Sekretariat.


Respekt, Aufmerksamkeit, Disziplin - das sogenannte RAD

Das "Ampel"-System

Wir gehen grundsätzlich davon aus, dass sich alle Schülerinnen und Schüler respektvoll verhalten sowie diszipliniert und aufmerksam im Unterricht mitarbeiten wollen. Es gibt jedoch Situationen, in denen Schülerinnen und Schüler die eigenen Vorsätze vergessen und gegen bestehende Regeln verstoßen. Und es gibt auch Schülerinnen und Schüler, die erhebliche Schwierigkeiten haben, geltende Regeln zu akzeptieren und sich daran zu orientieren. An dieser Stelle setzen wir mit Hilfe des "Ampel"-Systems deutliche Grenzen.

Grundlage des „Ampel“-Systems ist folgender Leitgedanke:
Jeder hat das Recht auf einen ungestörten Schultag. Niemand hat das Recht, den Anderen zu beleidigen, auszugrenzen oder zu verletzen. Geschieht dies dennoch, erfolgt Konfrontation!

Die Schulkonferenz hat bewusst darauf verzichtet, diesen Leitgedanken durch eine Vielzahl von einzelnen Regeln bzw. Verboten zu konkretisieren. Solche Kataloge können nie vollständig und passgenau sein und würden mit zunehmender Zeit viel zu umfangreich werden. Stattdessen wird der Leitgedanke im Rahmen des für alle Klassen verbindlichen Coolness-Trainings eingehend thematisiert und konkretisiert.

Wie das "Ampel"-System im Alltag funktioniert, erfahren Sie hier.


Personale und soziale Kompetenzen (weiter-)entwickeln

Soziale Gruppenarbeit

Es gibt nicht wenige Schülerinnen und Schüler, denen es sehr schwer fällt, geltende Regeln zu akzeptieren und ihr Verhalten daran auszurichten. Häufig resulieren daraus massive Konflikte während des Unterrichts, in gewöhnlichen Pausensituationen oder längeren Freispielphasen am Nachmittag, die alle Beteiligten stark belasten und den Schulalltag nachhaltig negativ beeinflussen. Vorübergehende Unterrichtsausschlüsse, verkürzte Beschulungen und damit einhergehende Stigmatisierungen sind häufig die Folge. 

Um diesen Teufelskreis zu durchbrechen bzw. möglichst erst überhaupt nicht entstehen zu lassen, haben wir für Kinder mit einem erhöhten Unterstützungsbedarf im Bereich des Sozialverhaltens das Angebot der sozialen Gruppenarbeit installiert.Die Schülerinnen und Schüler erhalten durch vielfältige gemeinsame Aktivitäten die Chance, personale und soziale Basiskompetenzen zu erwerben bzw. weiterzuentwickeln, die für das Leben und Lernen in der Gemeinschaft von besonderer Bedeutung sind. Wichtiges Ziel der Arbeit ist die Stärkung der Selbst- und Fremdwahrnehmung und der Aufbau eines positiven Selbstbildes durch Erfolgserlebnisse.

Helen Meiners und Monika Dreibholz-Meier bieten die soziale Gruppenarbeit täglich in der dritten Stunde für eine kleine Gruppe von maximal fünf Kindern an. Die dritte Stunde hat den Vorteil, dass die Kinder zunächst nur zwei Unterrichtsstunden weitgehend konfliktfrei bewältigen und sich auf Lernsituationen einlassen müssen und anschließend eine Entlastung erfahren. Mögliche Konflikte während der Pause können aufgearbeitet werden, und zwar ohne, dass dadurch Unterricht für die Mitschülerinnen und -schüler ausfällt. Die Erfahrungen zeigen, dass es diesen Schülerinnen und Schülern nach der sozialen Gruppenarbeit leichter fällt, sich auf die nachfolgenden Unterrichtsstunden einzulassen.